Kuenstliche Intelligenz



Oder Langeweile beflügelt das Gehirn:


Thema: Künstliche Intelligenz



Geht man davon aus, dass ein Computer irgendwann Dinge können soll, die ein Mensch kann, dann fällt darunter auch die Intelligenz eines Menschen. Da Sie ja von Menschenhand geschaffen sein wird, spreche ich im Folgenden von einer Künstlichen Intelligenz (KI).
Wenn ich über das Befehlen-Befolgen-Schema seitens des Militärs mich dem Thema annähere, so ist eindeutig festzustellen, dass ein Soldat, wenn ihm befohlen wird Liegestütze zu machen, dies auch durchführt (in diesem Fall gehen wir davon aus, dass der Soldat gesund ist und der Befehl der Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit dient).
Es geht quasi um das Erkennen eines Befehls und das Umsetzen eines Befehls.
Der Soldat kann nur dann Erkennen, dass ihm ein Befehl gegeben wurde, wenn er es bereits gelernt hat. Dazu gehören z.B.: das Erkennen von Sprache, Gestik, Mimik etc..
Als Kind erlernt man all diese Dinge. Irgendwann kommt auch noch das Verständnis dazu, mehrere Dinge miteinander zu kombinieren. Will man eine Flasche öffnen und hat keinen Flaschenöffner, so könnte man die Flasche auch öffnen, indem man mittels Gewalt den Flaschenhals abbricht. Oder, wenn man etwas geschickter ist, mit einem anderen Werkzeug den Flaschendeckel öffnen, sodass keine Verletzungsgefahr besteht.
Im Endeffekt besteht die Intelligenz daraus Dinge zu erkennen und zu kombinieren. Das Gehirn muss alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, die aus der aktuellen Situation, der Situation während des Vorgangs und der Situation nach dem Vorgang resultieren können.
Das Gehirn erarbeitet aus der aktuellen Situation (dem Problem) eine Problemlösung und schätzt ab, ob die Lösung auch ohne Schäden durchgeführt werden kann. Dies wird regelmäßig trainiert - auch durch kleine Dinge wie das Öffnen einer Flasche.
Machen wir einen Sprung: Seitdem es Programmiersprachen gibt, werden auch diese regelmäßig weiterentwickelt. Funktionsschemas werden gekapselt, um häufig benötigte Probleme einfacher lösen zu können. Man muss nicht mehr wie früher dem Rechner einzelne Befehle geben, die der Prozessor abarbeitet. Man kann direkt mehrere Vorgänge auf einmal abspeichern, die nacheinander abgearbeitet werden. Man schreibt außerdem Objekte, denen Dinge zugeordnet werden können. Es gibt immer mehr Funktionen, die aufeinander beruhen, um mehr Befehle durch einen einzigen Befehl abarbeiten zu können. So kann man mittlerweile eine Auflistung eines Verzeichnisses bekommen. Oder die Betriebssystemversion relativ einfach auslesen. Im Laufe der Jahre hat man immer mehr Funktionen so gekapselt. Es werden nur noch Dinge angesprochen, die man braucht. Dies macht die Programme allerdings auch etwas größer, da auch Dinge geprüft werden, die man nicht unbedingt braucht.
Überträgt man dies wieder auf ein Kind, so würde ein Kind zu einem Objekt "Haus" etwa folgende Dinge zuordnen: nach Hause gehen, Hausaufgaben, Hausmeister, haushoch, hausen, Haustier, Dach, Dachrinne, Balkon, Treppe, etc.. Quasi alles, was zum Thema Haus dazugehört.
Bringt man all diese Dinge einem PC bei und nicht einem Kind, so könnte daraus resultieren, dass der PC selbstständig Kombinieren kann.
Man ist ja bereits auf dem Besten weg, durch das Kapseln der Funktionen.
Technisch gesehen braucht man bald nur noch eine Funktion aufrufen und der PC macht das alles. Jedes Programm, was ein Mensch schreibt, ist bereits eine künstliche Intelligenz.